Berichte - Feuerwehrverband Ortenaukreis e.V.

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Alterskameradentreffen im Feuerwehrverband Ortenaukreis in Ottenhöfen

Ottenhöfen (hw).  Über 500 Alterskameraden sind der Einladung des Feuerwehrverbandes Ortenaukreis zum Alterskameradentreffen am vergangenen Samstag in die Schwarzwaldhalle in Ottenhöfen gefolgt. Den musikalischen Auftakt machte gemeinsam der Spielmannszug Ottenhöfen mit dem Spielmannszug Önsbach unter der Leitung von Stefan Weghaupt. Kreisverbandsvorsitzender Michael Wegel zeigte sich erfreut über den guten Besuch und dass er alle Alterskameraden wieder gesund und munter sehen kann. Er bedankte sich beim Ottenhöfener Feuerwehrkommandanten Jan Streibelt für die Durchführung und Organisation dieses Treffens, aber auch bei Bürgermeister Hans-Jürgen Decker für die Bereitstellung der Schwarzwaldhalle.
In seinem Grußwort nutzte Bürgermeister Hans-Jürgen Decker die Gelegenheit, dem neugewählten Vizepräsidenten des Feuerwehrverbandes Baden-Württemberg Michael Wegel und dem ebenfalls neugewählten Kreis-Obmann Helmut Steimel zu gratulieren. Wir sind stolz, so Bürgermeister Decker, und dabei spreche er auch stellvertretend für alle Bürgermeisterkollegen und -kolleginnen, auf unsere Feuerwehren und Feuerwehrleute und schätzen ihre vielfältigen Hilfsleistungen und ihr breitgefächertes ehrenamtliches Engagement. Ohne unsere Feuerwehren wäre es schlecht bestellt um die Gefahrenabwehr und um das bürgerschaftliche Miteinander in unseren Kommunen. Alle haben mit ihrer stetigen Einsatzbereitschaft, vielmals über Jahrzehnte hinweg dazu beigetragen, dass die Aufgaben der Wehren mit immer steigenden Anforderungen erfüllt werden konnten. Für dieses Engagement gebührt allen höchste Anerkennung und großes Lob. Auch den 124 Obmännern der 51 Gemeindefeuerwehren sagte er ein herzliches Dankeschön für ihren wertvollen Dienst, denn sie tragen alle mit dazu bei, dass die Kameradschaft in den Altersabteilungen fortgeführt wird. Eine Bemerkung des früheren Bundespräsidenten Theodor Heuss ist da ihrem Selbstverständnis wie auf den Leib geschneidert, der einmal sagte: „Die Sorge und Hilfe für andere Menschen ist das wertvollste Kapital im Haushalt der Menschheit. Uns solange es noch Leute gibt, die freiwillig bereit sind, für andere da zu sein, ist es um diese Welt nicht allzu schlimm bestellt.“
In seinem Grußwort stellte Kommandant Jan Streibelt von der gastgebenden Feuerwehr Ottenhöfen den Gästen seine Feuerwehr und deren Tätigkeitsfeld vor. In zwei Abteilungen sind 66 Aktive tätig, die Jugendfeuerwehr zählt 18 Mitglieder, der Spielmannszug 27 und die Altersabteilung 42. Im Durchschnitt sind jährlich 20 Einsätze zu verzeichnen, die sich auf das Gemeindegebiet von 25 Quadratkilometer verteilen. In 25 Löschteichen wird in den Außenbereichen die Löschwasserversorgung gesichert. Das Einsatzgebiet erstreckt sich zwischen 250 und 1.000 Höhenmetern.
Kreisbrandmeister Bernhard Frei freute sich, dass dieses Treffen von den anwesenden Kameraden für einen intensiven Gedankenaustausch und persönlichen Gesprächen genutzt wird. Aus dem Landkreis berichtete er, dass die Alarm- und Ausrückeordnung für ein neues Alarmierungssystem neu überarbeitet wird. Die Gemeinden investieren in die ständige Verbesserung der Ausrüstung der Feuerwehren und im Land beträgt die Förderquote 97 Prozent.
Zur Auflockerung des Nachmittags hatten die Verantwortlichen auch für Unterhaltung der Gäste gesorgt. Mit der Premiere eines neu einstudierten Tanzes bot die Tanzgruppe der Ottenhöfener Knörpeli etwas für das Auge, während zwei schwäbische Sketche um „Hannes und der Bürgermeister“, vorgetragen von Joachim Böhm und Uwe Schurr für Humor sorgten.
Dass das Feuerwehrverbandswesen in der Ortenau eine lange Tradition hat, zeigte ein von Manfred Geiser aus Oberachern vorgelegtes Dokument vom 2. Oktober 1872: „Gestern wurde auch in Offenburg ein Ortenauer Feuerwehrgauverband gegründet, dem sich mehrere auswärtige Vereine sogleich anschlossen. Achern enthielt sich vorläufig der Abstimmung, Kappelrodeck, Oberkirch und Renchen waren nicht vertreten. Das erste Ortenauer Feuerwehrgaufest wird nächstes Jahr in Offenburg abgehalten werden.“  
Am Schluss des offiziellen Programms unterhielt die Kurkapelle von Ottenhöfen unter der Leitung ihres Dirigenten Simon Matthiß mit schwungvoller Blasmusik die Gäste für den Rest des Nachmittags, Während sich Kommandant Jan Streibelt bei allen bedankte, die mit ihrem Einsatz zum gelingen dieses Alterskameradentreffens beigetragen haben.

Das beigefügte Bild zeigt von links:
Bürgermeister Hans-Jürgen Decker, Vizepräsident des Feuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Kreisvorsitzender und Kreisbandmeister-Stellvertreter sowie Kommandant der Feuerwehr der Großen Kreisstadt Achern, Michael Wegel, Stellvertretender Vorsitzender des Feuerwehrverbandes Ortenaukreis Stefan Possler, Kreisobmann Helmut Steimel, Feuerwehrkommandant von Ottenhöfen Jan Streibelt und Kreisbrandmeister Bernhard Frei.

Hilmar   Walter / 77883 Ottenhöfen,


Feuerwehrsenioren zu Besuch im Landtag

Auf Einladung von MdL Willi Stächele CDU besuchten zahlreiche Obmänner der Altersabteilungen der Feuerwehren des Ortenaukreis unter Leitung von Altersobmann des
Kreisfeuerwehrverbandes Helmut Steimel den Landtag in Stuttgart. Während man vor dem Landtag wartete kam durch Zufall auch Ministerpräsident Wilfried Kretschmann vor bei und grüßte die Feuerwehrkameraden. Danach ging es in den Plenarsaal wo Willi Stächele die Ortenauer begrüßte, die Sitzordnung und Prozedere im Landtag erläuterte und auch Fragen beantwortete , wie nach dem Volksbegehren Rettet die Bienen, wobei er keine eindeutige Antwort gab. Nach dem Gespräch traf man sich vor dem Landtag zu einem Foto.
Danach fuhr man nach Winnenden , wo man unter Führung auf 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche eine nahezu lückenlosen Überblick über 250 Jahre Brandschutzgeschichte , überwiegend aus dem süddeutschen Raum zusehen bekam. Vom Ledereimer, Einrisshaken, Krücken Bütten und Handdruckspritzen , sowie einer große Sammlung von Leiten ,
Alarmierungs- und Atemschutzgeräte. Im Untergeschoss befindet sich eine Tragrspritzensammlung verschiedener Hersteller , sowie ein original eingerichteter Laufschutzkeller mit Luftschutzgeräten aus dem zweiten Weltkrieg . Außerdem sind 13 Feuerwehroldtimer Fahrzeuge besonders ein Löschfahrzeug Benz Gaggenau Baujahr 1024 zu bewundern. Im Hilfeleistungsbereich werden Bilder und Geräte von der Entwicklung bei Unfallrettungen Hochwasser , Sturmschäden, Heustockbränden präsentiert Ganz besonders wird die Ausstellung von Brandresten bewundert, welche zum Teil Aufschluss über die Entstehung von Bränden und Gefahren geben. Anschließen fuhr man wieder in die Ortenau unterbrochen von einem Halt in Rastatt Im Gasthaus Hopfenschlingel.
Dieter Fink / Helmut Steimel

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